Simone Niggli-LuderDr. med. Kerstin WarnkeUrsula HoferFritz Bebie, Präsident des BeiratesProf. Dr. med. Peter E. BallmerFranz HeinzerJörg Wetzel
Herz-gesunde Ernährung – auf was muss ich besonders achten?
Herzkreislaufkrankheiten (HKK) bedingt durch die Arteriosklerose („Arterienverkalkung“) sind trotz aller Fortschritte der Medizin der „Killer“ Nummer 1 in unserer Bevölkerung. Beinahe die Hälfte aller Menschen sterben an einer HKK, d.h. einem Herzinfarkt, Schlaganfall oder anderen Folgen der Arteriosklerose.
Glücklicherweise können wir mit einem geeigneten Lebensstil die Entstehung der Arteriosklerose zwar nicht ganz verhindern aber bremsen. Neben regelmässiger Bewegung ist die mediterrane Ernährung (Mittelmeerküche) das A und O der Vorbeugung. Hier geht es aber nicht um Italienisches Gourmet-Essen, sondern um eine einfache Ernährungsweise, welche viel Früchte, Gemüse, Getreideprodukte, wie Pasta und Brot und gesunde Öle, vor allem Olivenöl oder unser Rapsöl enthält. Der Verzehr von Fleisch ist gering – nicht täglich – und weisse Fleischsorten, vor allem Geflügel, werden bevorzugt. Fisch steht auch auf dem Speisezettel, aber aus ökologischen Gründen nicht in grossen Mengen. Weinkonsum ist erlaubt, täglich aber höchstens ein Glas Wein
(1 dl) oder Bier (2 bis 3 dl). Für die heisse Küche wird Olivenöl verwendet oder noch besser sogenanntes High-Oleic-Sonnenblumenöl, welches einen sehr hohen Ölsäuregehalt aufweist und deshalb besonders stabil ist. Da es bei Erhitzung nicht zerstört wird, können keine ungesunden Stoffe entstehen.
Es konnte gezeigt werden, dass Menschen, welche einen ersten Herzinfarkt überlebt hatten, mit einer mediterranen Ernährung ein über 70% geringeres Risiko hatten, einen zweiten Infarkt zu erleiden. Diese sehr ermutigenden Resultate und weitere Untersuchungen legen nahe, dass mediterrane Ernährung als „Gesundheitsnahrung“ per se gelten darf.
Glücklicherweise können wir mit einem geeigneten Lebensstil die Entstehung der Arteriosklerose zwar nicht ganz verhindern aber bremsen. Neben regelmässiger Bewegung ist die mediterrane Ernährung (Mittelmeerküche) das A und O der Vorbeugung. Hier geht es aber nicht um Italienisches Gourmet-Essen, sondern um eine einfache Ernährungsweise, welche viel Früchte, Gemüse, Getreideprodukte, wie Pasta und Brot und gesunde Öle, vor allem Olivenöl oder unser Rapsöl enthält. Der Verzehr von Fleisch ist gering – nicht täglich – und weisse Fleischsorten, vor allem Geflügel, werden bevorzugt. Fisch steht auch auf dem Speisezettel, aber aus ökologischen Gründen nicht in grossen Mengen. Weinkonsum ist erlaubt, täglich aber höchstens ein Glas Wein
(1 dl) oder Bier (2 bis 3 dl). Für die heisse Küche wird Olivenöl verwendet oder noch besser sogenanntes High-Oleic-Sonnenblumenöl, welches einen sehr hohen Ölsäuregehalt aufweist und deshalb besonders stabil ist. Da es bei Erhitzung nicht zerstört wird, können keine ungesunden Stoffe entstehen.
Es konnte gezeigt werden, dass Menschen, welche einen ersten Herzinfarkt überlebt hatten, mit einer mediterranen Ernährung ein über 70% geringeres Risiko hatten, einen zweiten Infarkt zu erleiden. Diese sehr ermutigenden Resultate und weitere Untersuchungen legen nahe, dass mediterrane Ernährung als „Gesundheitsnahrung“ per se gelten darf.
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