Gesundheit, nach WHO (Weltgesundheitsorganisation)
Gesundheit ist ein Zustand vollkommen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht allein das Fehlen von Krankheit und Gebrechen.
„Health is a state of complete physical, mental and social wellbeing and not merelythe absence of disease or infirmity“
Die Definition der Gesundheit der Weltgesundheitsorganisation wurde 1948 schriftlich festgehalten. Heute, 62 Jahre später, diskutiert man gerne immer wieder über diese Definition.
Zum einen, weil sie doch recht philosophische Anteile hat: was heisst denn schon „Wohlbefinden“ genau, und dann auch noch körperlich und geistig
Zum anderen, weil sie auch gesellschaftspolitisch ist: was ist denn soziales Wohlbefinden.
Als Medizinerin hat man heute im Zeitalter des Wohlstandes in der industrialisierten Welt, im Zeichen des Bewegungsmangels und der Zunahme der Erkrankungen, die aus Überernährung und Fehlernährung resultieren, einen anderen Blickwinkel.
Seit meinem sechsten Lebensjahr - das sind also mittlerweile 43 Jahre - betreibe ich mehr oder minder täglich Sport. Ganz am Anfang Tennis, dann leistungssportmässig Volleyball, und heute mehrheitlich das, was man auch unabhängig und alleine umsetzen kann. Also Joggen, Krafttraining, Pilates und gelegentlich Golf und Tennis.
Mein Hobby wurde zum Beruf, und so dreht sich bei mir fast alles um Bewegung. Gesundheit bedeutet für mich deshalb vor allem, mich bewegen zu können, ausreichend Zeit für meinen Sport zur Verfügung zu haben, nicht erkältet zu sein und unter keinen Schmerzen zu leiden, die meine Aktivitäten einschränken könnten. Wenn das stimmt, dann sind für mich die Rahmenbedingungen meines Alltags erfüllt. Sie sind die Basis dafür, mich wohl zu fühlen und agieren zu können. Um es zu veranschaulichen: Wenn ich über Mittag meinen Sport habe machen können, dann „stresst“ mich so schnell nichts mehr. Ich fühle mich dann fit für die zweite Hälfte des Tages. Und das wiederum ist für mich die Vorraussetzung, um Probleme oder Konflikte mit der richtigen Portion Ernst und Lachen angehen zu können.
Zusammengefasst ist Gesundheit und Bewegung für mich persönlich engstens miteinander verknüpft. Es gibt daher wenig, was mich mehr nervt, als krank oder verletzt zu sein. Ich habe deshalb das allergrösste Verständnis und Mitgefühl für jeden kranken oder verletzten Leistungs- oder Hobbysportler.

