Flow
Kennen Sie dieses Gefühl, sich mühelos und in Freude, ohne zu bewerten und zu beurteilen Ihrer Sache zu widmen – völlig darin aufzugehen? Sie nehmen Ihre Umgebung und Einzelheiten gar nicht mehr bewusst wahr, Ihr Tun fliesst harmonisch und Ihr Körper und Ihr Geist stellen eine Einheit dar?
Ja? Dann kennen Sie den Flowzustand!
Gerade zurück von einem Marathonlauf versuche ich mich an einige Laufpassagen zu erinnern. Es gelingt mir kaum diese Strecke, die ich doch so gut visualisiert habe, in ihren Einzelheiten im Nachhinein wieder wahrzunehmen. Natürlich hatte ich zuvor einige Bedenken, diese Strecke bewältigen zu können oder durchzuhalten und natürlich zweifelte ich etwas im Vorfeld des Marathonprojektes.
Dann geht es an den Start.
Nach dem Startschuss weiss ich genau, was zu tun ist und dass ich alles unter Kontrolle haben werde. Ich weiss genau, wie ich mich einteilen muss. Ich rufe mein geplantes Selbstgespräch ab, beachte die Merkpunkte der Strecke und des Körpers – so wie ich es oft im Vorfeld und im Training visualisiert habe. Dies mache ich solange, bis der Moment kommt, in welchem alles wie automatisch läuft und ich nichts mehr aktiv kontrollieren muss.
Und dann geschieht es, dass mein Zustand von „ich laufe“ in den Zustand von „es läuft“ wechselt. Nicht ich habe mich in der Umgebung fortbewegt, sondern die Umgebung, die Zuschauer, die Eindrücke der Stadt rauschen wie an mir vorbei. Sie werden diesen Zustand kennen. Er wirkt entspannend und ist zum Teil mit freudigem Nervenkitzel verbunden. Dieser Zustand des Flows, in welchem man nicht mehr interpretiert, nicht mehr nachdenkt, sondern alles läuft ganz glatt, automatisch und flüssig ab. Die Konzentration oder die Atmung kommen wie von selbst. Das Denken und Interpretieren oder das Bewerten sind ausgeschaltet, das Zeitgefühl tritt in den Hintergrund, man geht gänzlich in der eigenen Aktivität auf. Dies ist der Schlüssel der optimalen Erfahrung und Leistung – der Flow eben – bei dem das Selbst und die Tätigkeit ineinander verschmelzen.
Die letzten ca. zehn Kilometer sind schon hart, meine Schmerzen und die Müdigkeit rücken ins Bewusstsein. Ich muss mich wieder aktiv und bewusst steuern. Müde, glücklich und mächtig stolz komme ich im Ziel an.
Seither sind nun gut zwei Wochen verstrichen. Häufig blicke ich zu meinem Flowzustand zurück und fühle mich in meinem Selbstvertrauen gestärkt. Und es wird mir wieder bewusst, dass der Zustand des Flow etwas ganz Persönliches, Einzigartiges, ja gar Geheimnisvolles ist!
Flow – ich komme wieder…
Ja? Dann kennen Sie den Flowzustand!
Gerade zurück von einem Marathonlauf versuche ich mich an einige Laufpassagen zu erinnern. Es gelingt mir kaum diese Strecke, die ich doch so gut visualisiert habe, in ihren Einzelheiten im Nachhinein wieder wahrzunehmen. Natürlich hatte ich zuvor einige Bedenken, diese Strecke bewältigen zu können oder durchzuhalten und natürlich zweifelte ich etwas im Vorfeld des Marathonprojektes.
Dann geht es an den Start.
Nach dem Startschuss weiss ich genau, was zu tun ist und dass ich alles unter Kontrolle haben werde. Ich weiss genau, wie ich mich einteilen muss. Ich rufe mein geplantes Selbstgespräch ab, beachte die Merkpunkte der Strecke und des Körpers – so wie ich es oft im Vorfeld und im Training visualisiert habe. Dies mache ich solange, bis der Moment kommt, in welchem alles wie automatisch läuft und ich nichts mehr aktiv kontrollieren muss.
Und dann geschieht es, dass mein Zustand von „ich laufe“ in den Zustand von „es läuft“ wechselt. Nicht ich habe mich in der Umgebung fortbewegt, sondern die Umgebung, die Zuschauer, die Eindrücke der Stadt rauschen wie an mir vorbei. Sie werden diesen Zustand kennen. Er wirkt entspannend und ist zum Teil mit freudigem Nervenkitzel verbunden. Dieser Zustand des Flows, in welchem man nicht mehr interpretiert, nicht mehr nachdenkt, sondern alles läuft ganz glatt, automatisch und flüssig ab. Die Konzentration oder die Atmung kommen wie von selbst. Das Denken und Interpretieren oder das Bewerten sind ausgeschaltet, das Zeitgefühl tritt in den Hintergrund, man geht gänzlich in der eigenen Aktivität auf. Dies ist der Schlüssel der optimalen Erfahrung und Leistung – der Flow eben – bei dem das Selbst und die Tätigkeit ineinander verschmelzen.
Die letzten ca. zehn Kilometer sind schon hart, meine Schmerzen und die Müdigkeit rücken ins Bewusstsein. Ich muss mich wieder aktiv und bewusst steuern. Müde, glücklich und mächtig stolz komme ich im Ziel an.
Seither sind nun gut zwei Wochen verstrichen. Häufig blicke ich zu meinem Flowzustand zurück und fühle mich in meinem Selbstvertrauen gestärkt. Und es wird mir wieder bewusst, dass der Zustand des Flow etwas ganz Persönliches, Einzigartiges, ja gar Geheimnisvolles ist!
Flow – ich komme wieder…

