http://www.fit-for-flow.ch/s2/a83
http://www.fit-for-flow.ch/s2/a47
http://www.fit-for-flow.ch/s2/a56
http://www.fit-for-flow.ch/s2/a92
http://www.fit-for-flow.ch/s2/a80
http://www.cmsport.ch/
http://www.myswitzerland.com



http://www.fit-for-flow.ch/s2/a82/marktplatz/marktplatz.html

Gut zu wissen

Wanderwege
Wanderwege verlaufen möglichst abseits von Strassen für den motorisierten Verkehr und weisen keine Asphalt- oder Betonbeläge auf. Steile Passagen werden mit Stufen überwunden und Absturzstellen werden mit Geländern gesichert. Fliessgewässer werden auf Stegen oder Brücken passiert. Wanderwege stellen keine besonderen Anforderungen an die Benützerinnen und Benützer.
 



Gelbe Wegweiser informieren
über Standorte, Wanderziele
und Gehzeiten (Pausen nicht
eingerechnet)
 

Gelbe Richtungspfeile geben
Klarheit über den
einzuschlagenden Weg
 
 

Gelbe Rhomben bestätigen
den Verlauf des Wanderwegs

Bergwanderwege
Bergwanderwege sind Wanderwege, welche teilweise unwegsames Gelände erschliessen. Sie sind überwiegend steil und schmal angelegt und teilweise exponiert. Besonders schwierige Passagen sind mit Seilen oder Ketten gesichert. Bäche sind unter Umständen über Furten zu passieren.
Benützerinnen und Benützer von Bergwanderwegen müssen trittsicher, schwindelfrei und in guter körperlicher Verfassung sein und die Gefahren im Gebirge kennen (Steinschlag, Rutsch- und Absturzgefahr, Wetterumsturz). Vorausgesetzt werden feste Schuhe mit griffiger Sohle, der Witterung entsprechende Ausrüstung und das Mitführen topografischer Karten.
 



Gelbe Wegweiser mit weiss-rot-
weisser Spitze informieren
über Standorte, Wanderziele
und Gehzeiten (Pausen nicht eingerechnet)
 

Gelbe Wegweiser mit weiss-
rot-weisser Spitze informieren
über Standorte, Wanderziele
und Gehzeiten (Pausen nicht eingerechnet)
 

Weiss-rot-weisse Farbstriche
bestätigen den Verlauf des Bergwanderwegs

Alpinwanderwege
Alpinwanderwege sind anspruchsvolle Bergwanderwege. Sie führen teilweise durch wegloses Gelände, über Schneefelder und Gletscher, über Geröllhalden, durch Steinschlagrunsen oder durch Fels mit kurzen Kletterstellen. Bauliche Vorkehrungen können nicht vorausgesetzt werden und beschränken sich allenfalls auf Sicherungen von besonders exponierten Stellen mit Absturzgefahr.
Benützerinnen und Benützer von Alpinwanderwegen müssen trittsicher, schwindelfrei und in sehr guter körperlicher Verfassung sein und den Umgang mit Seil und Pickel sowie das Überwinden von Kletterstellen unter zu Hilfenahme der Hände beherrschen. Sie müssen die Gefahren im Gebirge kennen. Zusätzlich zur Ausrüstung für Bergwanderwege werden Höhenmesser und Kompass, für Gletscherüberquerungen Seil und Pickel vorausgesetzt. Routenführerliteratur (z.B. aus dem SAC-Verlag) wird empfohlen.
 



Blaue Wegweiser mit weiss-blau-weisser Spitze informieren über Standorte, Wanderziele und Gehzeiten (Pausen nicht eingerechnet).
 

Weiss-blau-weisse Richtungspfeile geben Klarheit über den einzuschlagenden Weg
 

Weiss-blau-weisse Farbstriche bestätigen den Verlauf des Alpinwanderwegs

Die Informationstafel
Alpinwanderweg weist am
Weganfang auf die besonderen
Anforderungen hin

Planung einer Wanderung

  • Beginnen Sie mit einfachen, kurzen Wanderungen, vor allem mit Kindern.
  • Informieren Sie sich über Distanz, Höhenprofil, Schwierigkeitsgrad und Marschzeit der Wanderroute sowie allfällige Gefahren (z.B. abschüssiges Gelände, Grashänge, Steinschlag, Schneefelder).
  • Planen Sie die Wanderung entsprechend dem körperlichen Leistungsvermögen und den technischen Fähigkeiten aller Teilnehmenden.
  • Mit Kindern und Gruppen wesentlich mehr Zeit einkalkulieren. 
  • Klären Sie Verpflegungsmöglichkeiten für unterwegs ab.
  • Nie alleine lange oder schwierige Wanderrouten begehen.
  • Informieren Sie Bekannte über Route und Ziel. Vergessen Sie nicht, sich bei der Ankunft am Ziel zurückzumelden.

Zur Berechnung der Wanderzeiten wird im Flachen eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 4.2 km in der Stunde angenommen, mit Zu- und Abschlägen bei Steigung und Gefälle.

Beachten Sie das aktuelle Wetter, lokale Prognosen und allfällige Wetterwarnungen (Regen, Sturm, Blitzschlag, Wind, Ozon).

 
Achtung Blitz!
Das richtige Verhalten in Gewittern.

Unglaublich: In der Schweiz gibt es jedes Jahr über 400´000 Blitze, die sich in Gewittern entladen und je nach Standpunkt als grandioses Schauspiel oder tödliche Gefahr bewertet werden können. Die gute Nachricht: Nur wenige Menschen werden tödlich getroffen. Aber Vorsorge ist äusserst wichtig.

Jeder der sich viel im Freien bewegt, sollte aber die wichtigsten Vorsichtsregeln kennen. Wenn man unvermutet in ein Gewitter gerät, verhält man sich intuitiv und sucht Schutz vor dem Regen. Aber dieser Schutz kann böse enden. Unter Bäumen Schutz suchen ist gefährlich. Der Blitz folgt anderen Regeln. Blitze können aus heiterem Himmel kommen - und einschlagen. Selbst wenn das Gewitter noch 10km entfernt ist. Anhand der Faustformel "Sekunden zwischen Blitz und Donner geteilt durch drei ergibt die Entfernung in km" kann die Gefahr grob abgeschätzt werden. Aber wie verhält man sich im Freien?

Was muss man wissen? Was ist zu tun?

  • In Gebäuden oder Fahrzeugen Schutz suchen!
  • Wer am schwimmen ist: Raus aus dem Wasser!
  • Weg von hohen und freistehenden Bäumen!
  • Auch Waldränder mit hohen Bäumen meiden!
  • Metallzäune und Aussichtstürme sind gefährlich!
  • Berggipfel, Grate und Felswände meiden! Mulden und Höhlen aufsuchen!
  • Wenn es brenzlig wird: In die Hocke gehen, nicht rennen! Füsse nahe zusammen!
  • Unterwegs in einer Gruppe: Abstand halten!


Im Notfall


  • Verletzte und Betroffene vor weiteren Gefahren, Witterung und Kälte schützen und versorgen (Erste Hilfe leisten). Je nach Fall Rettungskräfte alarmieren und Bergung einleiten.
  • Eigene Sicherheit nicht vergessen.
     

Wichtige Telefonnummern
Sanitäts-Notruf 144 www.ivr.ch
REGA-Notruf 1414 www.rega.ch
Polizei-Notruf 117 www.polizei.ch
Meldung von Blindgängern 117 www.heer.vbs.admin.ch


(Quelle: Schweizer Wanderwege)